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Nachrichten

In Kürze konkrete Maßnahmen gegen Wildschweine

Ergebnisse des Runden Tisches sollen von der Gemeindever-tretung beschlossen werden – Macht in Stahnsdorf zurückerobern

Eine gemeinsame Vorlage der beiden Stahnsdorfer Fraktionen SPD und Wir Vier sieht vor, konkrete Maßnahmen zum Schutz der Stahnsdorferinnen und Stahnsdorfer zu ergreifen. Mit der Vorlage soll der Bürgermeister beauftragt werden,

  • in Absprache mit den Jagdpächtern vier mobile Wildschweinfallen einschließlich Fangüberwachung entsprechend dem Praxisleitfaden des Landes Brandenburg anzukaufen und den Jagdpächtern kostenlos zur Verfügung zu stellen,
  • alle Maßnahmen zur abgestimmten Jagd in der Region zu unterstützen,
  • das Verbot der Fütterung von Wildschweinen zu kontrollieren sowie durchzusetzen und über den Stand der Maßnahmen Ende März 2019 zu unterrichten, und
  • die Bogenjagd der Jagdpächter im befriedeten Bereich zu unterstützen.

Am 14. Januar 2019 hatte erstmalig der von der SPD initiierte Runde Tisch »Schutz der Stahnsdorfer vor Wildschweinen« getagt. Es ist dort gelungen, verschiedene Akteure an einen Tisch zu bringen: Jagdpächter der Region, weitere Jäger aus Güterfelde und Teltow, Vertreter der Obersten Jagdbehörde des Landes und der Wildtierexperte Dr. Gleich vom Landeskompetenzzentrum Forst in Eberswalde.

Diskutiert wurde über einen Maßnahmenkatalog von 11 Themen. In dieser Diskussion wurden insbesondere folgende, kurzfristig wirkende Maßnahmen von den Teilnehmern ganz überwiegend befürwortet: Einsatz mobiler Fallen, abgestimmtes Jagen in der Region, Kontrolle und Durchsetzung des Fütterungsverbots und die Bogenjagd der Jagdpächter im befriedeten Bereich. Diese Maßnahmen sind jetzt in die Beschlussvorlage für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung aufgenommen worden.

»Der Startschuss ist durch den Runden Tisch »Schutz der Stahnsdorfer vor Wildschweinen erfolgt. Jetzt muss jeder seine Hausaufgaben machen: Die Jagdgenossenschaften und Jagdpächter, die Jagdbehörden, aber auch die Stahnsdorfer Verwaltung bei der Kontrolle und Durchsetzung des Fütterungsverbots«, so der SPD-Vorsitzende Heinrich Plückelmann. »Nur bei strikter und entschlossener Umsetzung dieser Maßnahmen wird es uns gelingen, die gegenwärtige und spürbare Bedrohung durch die Wildschweine zu beseitigen und die Macht in Stahnsdorf zurückzuerobern«, betont Plückelmann.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung, Dietmar Otto, bekräftigt, dass es letztlich egal ist, welche Jagdmethoden zur dauerhaften Reduzierung der Wildschweinpopulation angewendet werden: »Entscheidend ist, dass Stahnsdorfs Siedlungsgebiete dauerhaft nicht mehr von Wildschweinen heimgesucht werden.«

Am 30. Januar 2019 findet ein weiteres Expertentreffen statt, zu dem der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Güterfelde, Dietrich Huckshold, alle an der Jagd Beteiligten eingeladen hat. Bei diesem Treffen werden die regionalen Vertreter der Jagdgenossenschaften, die Jagdpächter und weitere Jäger die Themen

  • abgestimmtes Jagen in der Region
  • mobiler Fallenfang – mit einer Präsentation von Dr. Gleich vom Landeskompetenzzentrum Forst
  • Problem Leitbachen
  • Bogenjagd
  • Fütterungsverbot der Bürger
  • die Bogenjagd der Jagdpächter im befriedeten Bereich zu unterstützen.

besprechen.

25.01.2019

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13.12.2019 18.30 Uhr

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Ruhlsdorfer Str. 14-16
14532 Stahnsdorf

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