Unsere Ziele

Wahlprogramm der SPD Stahnsdorf zur Kommunalwahl am 28. September 2008

Zukunft gemeinsam gestalten

Ziele für Stahnsdorf, Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf

  1. Dringende soziale Infrastrukturmaßnahmen, zum Beispiel:
    • Bedarfsgerechte Betreuungsplätze in Kindertagesstätten
    • Verbesserung der Raumsituation an den Schulen und Horten
    • Drittes öffentliches Gymnasium der Region nach Stahnsdorf holen
  2. Verbesserung der Freizeiteinrichtungen und Erweiterung des Freizeitangebotes für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, zum Beispiel im ClaB, bei der Freiwilligen Feuerwehr und den Sportvereinen durch Einstellung eines Streetworkers, mehr Spiel- und Sportplätze, Nutzung gemeindeeigener Häuser
  3. Stahnsdorf als grüne und lebenswerte Gemeinde, unter anderem durch vollständigen Erhalt der innerörtlichen Naturflächen, zum Beispiel Anna– und Beethovenwald, Grün-Luftzüge wie Striewitzwiesen
  4. Geordnete und maßvolle bauliche Orts- und Verkehrsentwicklung bei der künftigen Flächennutzungsplanung, Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger:
    • Maßvolle weitere Bebauung statt ungezügeltes Bauen
    • Mehr öffentlicher Personennahverkehr, weniger Durchgangsverkehr, mehr Radwege, S-Bahn-Anbindung
    • Aktive Lärmschutzplanung
  5. Unterstützung von Maßnahmen zum Klimaschutz, zum Beispiel bei Baumaßnahmen: Alternative Energien fördern – Erdwärme, Solarzellen, Niedrigenergiehausbau
  6. Sicherung der Stahnsdorfer Wohnungsgesellschaft mit preisgünstigem, sozialem Wohnungsbestand: Wohnraum muss bezahlbar sein und bleiben.
  7. Erhaltung der Identität der Ortsteile und Unterstützung von Aktivitäten in Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf, wie Bürgerhäuser, Sport, Freiwillige Feuerwehr
  8. Unterstützung des Ehrenamtes, des lebendigen Vereinwesens und eine regionale Sport- und Kultur-Zusammenarbeit
  9. Unterstützung existierender und Ansiedlung neuer Arbeitsplätze und Unternehmen
  10. Moderne Verwaltung: Bürgergerechte Öffnungszeiten, kompetente Beratung, verbindliche Bearbeitungsdauer bei Anträgen, verständliche Behördenschreiben

Regionales Wahlprogramm für Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf

Wir sind der Motor der Region

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf sind uns einig: Zur Zusammenarbeit der drei Kommunen am Teltowkanal gibt es keine Alternative! Und der Erfolg gibt uns recht: Bereits heute hält unsere Region einen Spitzenplatz im Landesvergleich.

Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf ist eine Wachstumsregion im Berliner Umland: In knapp 20 Jahren ist die Einwohnerzahl um gut 20.000 auf jetzt 55.000 Menschen gewachsen. Die damit einhergehende Verdichtung hat die Ortsbilder der Kommunen überformt. Dagegen ist der Süden der Region eine von landwirtschaftlicher Nutzung und Naherholung geprägte Kulturlandschaft. Die positive Bevölkerungsentwicklung, qualifizierte Arbeitsplätze, günstige Verkehrsverbindungen in die Landes- und die Bundeshauptstadt und ein angenehmes Wohnumfeld machen uns attraktiv.

Unsere gemeinsame Arbeit, und auch da sind wir uns einig, ist an der Sache orientiert und hat klare Schwerpunkte:

  • Das Mobilitätsangebot in der Region kann noch nicht befriedigen. Unser Ziel ist es, das Niveau der Berliner Außenbezirke zu erreichen. Das bedeutet ein dichteres Busliniennetz mit schnellen Verknüpfungen zu S-Bahn, Regional- und Fernbahn, und eine bessere Vertaktung insbesondere in den Hauptverkehrszeiten. Mittelfristig ist die Verlängerung der S-Bahn über Teltow Stadt hinaus nach Stahnsdorf bis zur Sputendorfer Straße, dann – als Ringschluss und auf der Trasse der Friedhofsbahn – nach Wannsee erforderlich. Die Stammbahn-Trasse sollte für eine S-Bahn von Zehlendorf nach Griebnitzsee genutzt werden; auch eine Verknüpfung mit der Friedhofsbahn ist denkbar. Zur besseren schienengebundenen Erschließung der Ortslagen von Stahnsdorf und Teltow kann die Verlängerung der Straßenbahn von Potsdam über die L 76 zum Regionalbahnhof Teltow geeignet sein.
  • Die Schullandschaft hat sich in den vergangenen Jahren bewegt, und sie bewegt sich weiter. Das von uns seit Jahren geforderte drittes Gymnasium für die Region wird endlich kommen, und nach unserem Willen nach Stahnsdorf. Gleichzeitig geht es darum, die bestehenden Standorte zu sichern und qualitativ weiter zu entwickeln. Die Vielfalt der Bildungslandschaft ist ein Bonus, den es zu bewahren gilt. Wir bekennen uns ausdrücklich zur Maxim-Gorki-Gesamtschule und unterstützen deren Weiterentwicklung zum attraktiven 13-jährigen Weg zum Abitur.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung liegt uns am Herzen. In den vergangenen Jahren konnten viele qualifizierte Ansiedlungen erreicht werden. Die Arbeitslosenquote in der Region liegt mittlerweile unter dem Bundesdurchschnitt. Für uns geht es auch in Zukunft darum, die Vielfalt der mittelständischen Unternehmen zu bewahren und zu fördern. Gleichzeitig brauchen wir die Professionalisierung der regionalen Wirtschaftsförderung. Dazu gehört ein Regionalmarketing, welches unsere Position im Wettbewerb der Berlin nahen brandenburgischen Standorte unterstützt, und ein Liegenschaftsmanagement, das die verschiedenen Angebote erfasst und vermarktet. Entscheidend ist nicht, in welche der drei Kommunen eine Ansiedlung kommt, sondern dass sie in die Region kommt.
  • Sport und Freizeit wird in unserer Region groß geschrieben. Die Angebote wurden in der Vergangenheit ständig erweitert und verbessert. Jetzt geht es darum, endlich eine Betreibergesellschaft für das Freibad Kiebitzberge zu gründen, um diese familienfreundliche Schwimmstätte auch für die Zukunft zu sichern. Die Sportanlage Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf als regionale Sportstätte ist weit voran gekommen. Wir befürworten eine gemeinsam getragene, öffentliche Sport- und Mehrzweckhalle für die Region, was natürlich deren wirtschaftliche Darstellbarkeit voraussetzt. Und wir wollen Angebote insbesondere für Jugendliche, wie z.B. die regionale Skateranlage.
  • Der Klimawandel, aber auch die steigenden Energiepreise erfordern ein Handeln auf kommunaler bzw. regionaler Ebene. Die Energiefrage ist schon lange kein allein ökologisches Thema mehr, sondern bekommt zunehmend eine soziale und wirtschaftliche Dimension. Der Einsatz von erneuerbaren Energien für eine eigenständige Energieversorgung, Energieeffizienz und Energiesparen bei kommunalen Gebäuden ist ohne Alternative. Auch im privaten Wohnungsbau sollte regenerative Energienutzung von kommunaler Seite gefördert und in der Bauleitplanung Berücksichtigung finden.
  • Der Teltowkanal verbindet uns als blaues Band. Wir wollen die Kanalaue mit einem behutsam angelegten Wegesystem erschließen und mit den Landmarken der Region verknüpfen. Dieses ist ein Beitrag zur Aufwertung unseres Naherholungsbereiches, und natürlich auch von touristischer Qualität. Die Abstufung des Teltowkanals für Binnenschiffe der Wasserstraßenklasse IV ist ein Schritt in die richtige Richtung, zumal damit kein weiterer Ausbau des Kanals erforderlich ist. Aus ökologischen wie wirtschaftlichen Gründen sprechen wir uns gegen den Ausbau der Schleuse Kleinmachnow auf 190 Meter aus, und fordern stattdessen den qualifizierten Abschluss des Projekts VDE 17.
  • Die Siedlungsentwicklung hat Einfluss auf Verkehr, Infrastruktur und Natur. Wir sprechen uns entschieden gegen weitere Ausweisungen von Wohn- und Gewerbegebieten in der Region aus. Stattdessen muss die qualifizierte Vermarktung der Bestände und ihre städtebauliche Arrondierung im Vordergrund stehen. Wir wollen die Grün- und Freiflächen in- und außerhalb der Ortslagen erhalten. Wir wollen namentlich die Ruhlsdorfer Rieselfelder als schützenswerten Naturraum bewahren. Das bedeutet auch, dass mit dem autobahnähnlichen Ausbau der L 40 n eine gewerbliche Nutzung der Randlagen unterbunden werden muss.

Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf sind eine Region. Die aus Lage und Entwicklung gegebenen Aufgaben werden nur durch die entsprechende Verwaltungsorganisation bewältigt werden können. Das bedeutet auch, dass die Region in der gemeinsamen Landesplanung von Berlin und Brandenburg als Mittelzentrum in Funktionsteilung Berücksichtigung findet. Interkommunale Kooperation und lokale Identität ergänzen sich. Wir wollen eine effiziente Zusammenarbeit auf der Grundlage der Selbstständigkeit der drei Kommunen.

Unsere Region ist lebendig und vielfältig. Diese Merkmale wollen wir pflegen und weiterentwickeln. Dazu suchen wir den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürger, vor der Wahl und nach der Wahl. Wir sind der Motor der Region!

Für die SPD Teltow: Frank Fromm
Für die SPD Kleinmachnow: Susanne Krause-Hinrichs
Für die SPD Stahnsdorf: Heinrich Plückelmann
Für die SPD Güterfelde: Angelika Enke

Unsere Ziele 2003

Wahlprogramm 2008

Titelseite des Wahlprogramms zur Kommunalwahl 2008

Zukunft gemeinsam gestalten

Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2008
(PDF, 41 KB)

Titelseite des Reginalen Wahlprogramms 2008

Wir sind der Motor der Region

Regionales Wahlprogramm 2008
(PDF, 39 KB)

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